Die 5 wichtigsten Trends aus dem E-Learning-Dschungel

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Heutzutage zählt E-Learning, das Lernen via digitalen Medien, zum guten Ton. Ob Sprachen, Allgemeinwissen oder Fachspezifisches, fein verpackt in verschiedenste Formen, motivieren sie den User spielerisch zum Weiterbilden. Auch in klassischen Bildungseinrichtungen wie Schulen oder Universitäten kommt E-Learning eine immer größere Bedeutung zu. In dem Dschungel von E-Learning-Angeboten kann man jedoch schnell den Überblick verlieren. Welche E-Learning-Lösungen momentan im Trend liegen und eine genauere Betrachtung wert sind, haben wir deswegen für Sie recherchiert!

 

E-Learning-Trend #1: Mobile Learning

Laut dem statistischen Bundesamt besaßen bereits Anfang 2015 über 45 Millionen Deutsche ein Smartphone, Tendenz steigend. Die Vorteile liegen auf der Hand. Auch hinsichtlich des E-Learnings. Smartphones garantieren Flexibilität. Mobile Learning kann jederzeit egal an welchem Ort praktiziert werden. Ob in der Bahn, im Wartezimmer oder im Park, kurz das Smartphone gezückt und schon können Vokabeln per App gelernt oder Quizze gespielt werden. Kurzzeitiges Lernen wird so leicht gemacht. Ob Mobile Learning alleine zum Erfolg führen kann, sei dahingestellt, es ist auf jeden Fall eine sinnvolle und unterhaltsame Ergänzung zu weiteren E-Learning-Angeboten. Welche Vor- und Nachteile das Mobile Learning mit sich bringt, erfahren Sie hier.

 

E-Learning-Trend #2: Cloud Computing

Cloud Computing bezeichnet das Speichern von Daten auf externen Servern in einem Rechenzentrum. Diese Dienstleistung wird von Firmen gegen ein bedarfsorientiertes Entgelt erbracht und bietet IT-Infrastrukturen an, die nicht extra auf dem lokalen Rechner installiert werden müssen. Darunter fallen u.a. Rechenkapazität und Datenspeicher. Cloud Computing kommt auch im Bereich des E-Learnings zum Tragen. Mobile Learning wäre ohne eine Auslagerung von Rechenlasten auf externe Server schwer umsetzbar. Zudem ermöglicht es sowohl kleinere als auch mehrstufige E-Learning-Angebote einfach, schnell und mit großer Reichweite zu veröffentlichen. Weitere Vorteile dieses zukunftsträchtigen Ansatzes finden Sie hier.

 

E-Learning-Trend #3: Game Based Learning / Gamification

„Also lautet ein Beschluss, daß der Mensch was lernen muss. […][A]uch der Weisheit Lehren, muß man mit Vergnügen hören.“
Wilhelm Busch, dem Autor von Max und Moritz, war bereits 1865 klar, dass mit dem Lernen auch Spaß einhergehen sollte. Getreu dem Vorsatz orientiert sich das Game Based Learning, auch Gamification genannt, an den Spiel- und Belohnungssystemen von Computerspielen. So motiviert u.a. das Sammeln von Erfahrungspunkten oder das Erreichen von Highscores den User zum Weiterlernen. Nicht nur im Privatleben, sondern auch in Betrieben kann Game Based Learning zur Erfolgssteigerung führen. Spielerhaft können arbeitsrelevante Fähigkeiten geschult werden. Flexible Einsatzmöglichkeiten des Game Based Learning scheinen so garantiert. Weitere Infos zu Gamification, dem E-Learning-Trend 2016, gibt es hier.

 

E-Learning-Trend #4: Microlearning

Microlearning bezeichnet kurze, kompakte und interaktive Lerneinheiten. Anstatt beim Lernen einer Sprache gleich mit ganzen Lektionen konfrontiert zu werden, stehen am Anfang die Übersetzung kurzer Sätze und einzelner Vokabeln. So kann das neu Erlernte besser verinnerlicht werden. Auch hochkomplexe Inhalte können dem User durch Microlearning näher gebracht werden. So ist dieser E-Learning-Trend bereits zum Standard bei Schulungen geworden. Durch die praktische Umsetzung des Vermittelten durch kleine Lerneinheiten behalten die User das Erlernte deutlich besser. Ohne Microlearning hat man einen Großteil der Schulung bereits abends wieder vergessen. Auch hier wird zu meist der pädagogische Ansatz der Gamification eingesetzt, um die Motivation hochzuhalten. Warum Microlearning so wichtig ist und wie genau es funktioniert, erfahren Sie hier.

 

E-Learning-Trend #5: Blended Learning

Blended Learning bedeutet so viel wie vermischtes Lernen und bezieht sich auf eine Kombination aus E-Learning und dem klassischen Face-to-face-Unterrichtsrahmen. Durch diese Methode kann das Beste aus beiden Welten kombiniert werden. Soziale Aspekte und das praktische Lernen von Tätigkeiten werden durch Anwendung der klassischen Konzepte abgedeckt, gespickt wird das Ganze mit der Flexibilität und Interaktivität des E-Learnings. Blended Learning steht somit für flexibles Arbeiten und eine abwechslungsreiche Wissensvermittlung, die die Motivation der Teilnehmer hochzuhalten weiß. Durch E-Learning-Plattformen wie ILIAS zählt Blended Learning schon heute zum Standard an Universitäten. Nähere Informationen zur Anwendung und den Vorteilen des Blended Learnings finden Sie hier.

 

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Foto: skitterphoto.com (pexels)